Allah eröffnet das endgültige Gerichtsurteil I
- kesfetmekursu
- vor 5 Stunden
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Nach der in diesem Blog vertretenen Lesart erreichen wir mit Māʾida 5,119–120 den Höhepunkt des gesamten Abschnitts 5,109–120 – und zugleich den Höhepunkt der koranischen Heilsgeschichte. Die himmlische Gerichtsverhandlung ist abgeschlossen. Alle Zeugen wurden gehört, alle Taten sind offenbar geworden, und Jesus hat seine Stellungnahme abgegeben. Nun bleibt nur noch Allahs endgültiges Urteil über die Menschen.
Dieses Urteil wird in den Schlussversen verkündet:
„Dies ist der Tag, an dem den Wahrhaftigen ihre Wahrhaftigkeit nützt. Ihnen werden Gärten zuteil, durch die Bäche fließen; darin werden sie ewig verweilen. Allah hat Wohlgefallen an ihnen, und sie an ihm. Das ist der gewaltige Erfolg (al-fauz al-ʿaẓīm). Allah gehört die Herrschaft über die Himmel und die Erde und alles, was in ihnen ist. Er hat Macht über alle Dinge.“ (Māʾida 5,119–120)
Nach dieser Lesart erreicht der gesamte Abschnitt hier seinen Zielpunkt. Gottes Urteil beendet nicht nur die Gerichtsverhandlung, sondern eröffnet zugleich die endgültige Gemeinschaft zwischen Gott und den Menschen, an denen er Wohlgefallen gefunden hat.
Umso bemerkenswerter ist, dass zahlreiche klassische und moderne Korankommentare diese Verse vergleichsweise nüchtern behandeln. Ömer Çelik fasst ihren Inhalt beispielsweise mit den Worten zusammen:
„Am Ende der Sure al-Māʾida verkündet Allah den treuen und aufrichtigen Dienern die frohe Botschaft von den ewigen Paradiesen, in denen Flüsse fließen, und der göttlichen Zufriedenheit; nun folgt die Sure al-Anʿām, um daran zu erinnern, dass es notwendig ist, darauf mit Lobpreis zu antworten.“1Eine ähnlich zurückhaltende Akzentsetzung findet sich auch in anderen Kommentaren. Statt den Abschluss der Gerichtsverhandlung als dramatischen Höhepunkt hervorzuheben, verstehen sie die Verse vor allem als allgemeine Ermahnung zu Wahrhaftigkeit und Glaubenstreue. Manche deuten sie sogar in erster Linie als Warnung an Christen:
„Der auffälligste Begriff in diesem Vers ist ‚Treue‘ beziehungsweise ‚Aufrichtigkeit‘. Gemeint ist insbesondere die Aufrichtigkeit im Glauben. Eine solche Aufrichtigkeit besitzen Christen, die der Trinitätslehre verfallen sind, nicht. Deshalb enthält dieser Vers keinen Hinweis darauf, dass sie ins Paradies gelangen werden.“2Wie lässt sich diese vergleichsweise zurückhaltende Rezeption erklären?
Ein wesentlicher Grund dürfte darin liegen, dass Māʾida 5,119–120 grammatikalisch außerordentlich knapp formuliert ist. Die Verse nennen weder ausdrücklich, wer die „Wahrhaftigen“ sind, noch worin ihre „Wahrhaftigkeit“ besteht. Gerade dadurch konnten klassische Exegeten unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Der Kontext ist entscheidend dafür, wie die Verse verstanden werden. Je nachdem, welche grammatischen und literarischen Zusammenhänge ein Ausleger betont, ergeben sich unterschiedliche Deutungen des Schlussurteils.
Ich betrachte Maide 5:119–120 für einen der literarischen und theologischen Höhepunkte der fünften Sure. Um diese These zu begründen, sollen im Folgenden drei zentrale Fragen untersucht werden.
Erstens stellt sich die Frage nach der Bedeutung des Ausdrucks „dies ist der Tag“, dem zahlreiche klassische Kommentatoren große Aufmerksamkeit widmen.
Zweitens ist zu klären, was mit den „Wahrhaftigen“ und ihrer „Wahrhaftigkeit“ gemeint ist. Worin besteht diese Wahrhaftigkeit, und weshalb wird sie am Tag des Gerichts zum entscheidenden Kriterium?
Drittens stellt sich die Frage nach der Bedeutung dieses Abschnitts für Christen. Viele Ausleger interpretieren die Verse vor dem Hintergrund einer unmittelbar vorausgehenden Auseinandersetzung mit trinitarischen Vorstellungen. Dadurch richtet sich ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die Abgrenzung vom christlichen Glauben. Wie wir gezeigt haben, geht es im Kontext jedoch nicht um Fragen der Trinität, sondern um Jesu absoluten Gehorsam bis zum Tod am Kreuz. Im Folgenden soll daher untersucht werden, welche Bedeutung Māʾida 5,119–120 gewinnt, wenn die Verse in der hier vorgeschlagenen Interpretationsvariante gelesen werden. Die hier vertretene These lautet, dass eine bibelorientierte, literarisch-kontextuelle Lesart die innere Dramaturgie des Abschnitts klarer erkennen lässt und den Schlussversen als Höhepunkt der Gerichtsverhandlung besser gerecht wird.
Der Ausdruck „Dies ist der Tag …“
Bevor wir den Inhalt des göttlichen Urteils näher untersuchen, stellt sich zunächst eine grammatische Frage, die in der klassischen Koranauslegung ausführlich diskutiert wurde. Worauf bezieht sich Allah, wenn er sein Urteil mit den Worten eröffnet:
„Dies ist der Tag, an dem den Wahrhaftigen ihre Wahrhaftigkeit nützt.“ (Māʾida 5,119)Die Diskussion betrifft das Wort yawm („Tag“). Bereits die frühen Koranrezitatoren überlieferten zwei unterschiedliche Lesarten, die verschiedene Akzente setzen.3
1. Die Nominativ-Lesart (rafʿ)
„Hadha yawmu yanfa'u“ („Dies ist der Tag, an dem ...“)So lasen ihn die meisten Gelehrten aus Kufa und einige aus dem Hedschas und Medina – und heute die meisten großen Ausleger4.
Die Übersetzung lautet in diesem Fall:
„Dies ist der Tag, an dem ihre Wahrhaftigkeit den Wahrhaftigen nützt.“Die resultierende Bedeutung für die Auslegung lautet: Die Betonung liegt auf der Identität, dem Charakter des Tages selbst, nicht so sehr auf dem Zeitpunkt. Dieser Tag ist genau das beschriebene Ereignis. Er ist der Tag, an dem sich endgültig entscheidet, wem seine Wahrhaftigkeit zugutekommt.
Theologische Implikation der Nominativ-Lesart:
Wenn der Tag im Nominativ als feststehendes Prädikat definiert wird („Dies ist der Tag ...“), hat dies eine wesenhafte, statische Bedeutung. Der Tag wird dabei als personifizierte Gerechtigkeit dargestellt:
+ Der Jüngste Tag wird in seinem gesamten Wesen als der fundamentale Moment definiert, an dem Taten abgerechnet werden.
+ Absoluter Trost für Jesus: Nach dem intensiven Verhör wird der Tag selbst zu einem Zeugnis für Jesus. Theologisch bedeutet dies: Dieser gesamte Tag existiert im göttlichen Kosmos genau dafür, um die Wahrheit derer offenzulegen und zu belohnen, die wahrhaftig geblieben sind (gemaess den meisten Auslegern bedeutet das: standhaft beim Monotheismus (Tawḥīd)).
+ Schnittlinie der Ewigkeit: Er markiert das Ende der irdischen Prüfung und den Beginn der ewigen Abrechnung, bei der Lügen keinen Raum mehr haben.
2. Die Akkusativ-Lesart (naṣb)
„Hadha yawma yanfa'u“
(„Dies [geschieht] am Tag, an dem …“)So gelesen von einigen Rezitatoren aus Medina (darunter Nafi'). Ursprünglich von vielen als grammatikalisch unhaltbar kritisiert wurde sie von späteren Auslegern rehabilitiert.5
Die Übersetzung verschiebt sich leicht zu:
„Dies [geschieht] am Tag, an dem die Wahrhaftigkeit den Wahrhaftigen nützt.“Die resultierende Bedeutung für die Auslegung ist: Hier fungiert „Tag“ als Zeitangabe. Die Aufmerksamkeit richtet sich weniger auf das Wesen des Tages als vielmehr auf den entscheidenden Augenblick, in dem Gottes Urteil wirksam wird.
Theologische Implikation der Akkusativ-Lesart (yawma):
Da das Wort hier als Zeitadverb fungiert („Dies geschieht am Tag ...“), verschiebt sich die theologische Gewichtung auf eine dynamische, ereignisbezogene Ebene:
+ Unmittelbarkeit des göttlichen Urteils: Durch den Akkusativ wird die Aktion in den Vordergrund gestellt. Es betont den exakten, dramatischen Moment, in dem Gottes Urteil gefällt wird. Genau in diesem Augenblick nützt den Wahrhaftigen ihre Aufrichtigkeit.
+ Die Nutzlosigkeit nachträglicher Reue: Einige Kommentatoren betonen, dass der Akkusativ die Exklusivität dieses Zeitpunkts unterstreicht. Den Lügnern und jenen, die Jesus zu Unrecht göttliche Eigenschaften zuschrieben (so ihre Auslegung), nützt eine Reue an diesem spezifischen Tag nichts mehr. Ihre Chance ist mit dem Eintritt dieses Moments abgelaufen.
+ Bestätigung der Prophetie im Hier und Jetzt des Jenseits: Der Akkusativ verknüpft das vorangegangene Plädoyer Jesu direkt mit der sofortigen Reaktion Gottes. Es ist eine unmittelbare, rechtskräftige Ratifizierung: „Jetzt, in diesem Moment, zahlt sich deine Aufrichtigkeit und die deiner echten Nachfolger aus.“
Obwohl die Nominativ-Lesart im alltäglichen Sprachgebrauch einfacher erscheint, verteidigt zum Beispiel az-Zamakhshari die Akkusativ-Variante nachdrücklich.6 Für ihn liegt die Betonung des Verses nicht auf der bloßen Definition des Tages an sich, sondern auf dem Zeitpunkt des Nutzens. Der Akkusativ hebt die göttliche Fügung hervor, dass genau in diesem Moment die gelebte Wahrhaftigkeit der Gläubigen auf der Erde ihre ultimative Wirkung und Belohnung entfaltet.
Vergleichsübersicht der grammatikalischen Analyse
Metrik / Aspekt | Nominativform (Hādhā yawmu...) 🌟 | Akkusativform (Hādhā yawma...) |
Unterstützt von | Asim, Ibn Kathir, Abu Amr, Ibn Amir, Hamzah, Al-Kisa'i, und der Schule von Basra | Nafi‘ al-Madani (und die Grammatiker aus Kufa als sekundäre Option). |
Grammatische Rolle | Hādhā = Subjekt; Yawmu = Prädikat im Nominativ. | Yawma = zeitliches Adverb (Zarf) zum Wort ‹sagte› oder auf einer fatha aufgebaut. |
Theologische Bedeutung | „Gott wird sagen: Dies ist der Tag [der entscheidende, letzte Tag], an dem die Wahrhaftigen profitieren …“ | „Gott sagte [diese Aussage (in Anlehnung an die Verteidigung Jesu in Maide 5:116–118)] an dem Tag, an dem die Wahrhaftigen gewinnen …“ |
Allah eröffnet das endgültige Gerichtsurteil I
Welche Lesart entspricht besser dem literarischen Aufbau?
Die grammatische Frage lässt sich nicht allein anhand syntaktischer Kriterien entscheiden. Beide Lesarten sind sprachlich möglich und wurden bereits früh überliefert. Deshalb gewinnt der literarische Zusammenhang für die Auslegung entscheidende Bedeutung.
Nach der hier vertretenen Interpretation bildet Māʾida 5,109–120 eine zusammenhängende himmlische Gerichtsverhandlung. Allah eröffnet den Prozess, ruft Zeugen auf, würdigt Jesu Sendung, konfrontiert Jesus mit der entscheidenden Frage und gibt ihm Gelegenheit zu seiner abschließenden Stellungnahme. Erst danach folgt Allahs eigenes Urteil.
Gerade innerhalb dieser Dramaturgie erscheint die Akkusativ-Lesart besonders stimmig.
Die Schwierigkeit der Nominativ-Lesart
Die Nominativ-Lesart
„Dies ist der Tag, an dem den Wahrhaftigen ihre Wahrhaftigkeit nützt.“unterbricht den fortlaufenden Dialog zwischen Allah und Jesus.
Nach Jesu ausführlicher Stellungnahme würde Allah zunächst keine direkte Antwort geben, sondern eine allgemeine Definition des Jüngsten Tages einschieben. Der Dialog tritt für einen Augenblick zurück; und an seine Stelle tritt eine zeitlose theologische Aussage über das Wesen des Gerichts. Nachdem Jesus gerade eine emotionale Fürbitte für seine fehlbaren Nachfolger ausgesprochen hat – „Wenn Du ihnen vergibst, bist Du der Allmächtige, der Allweise“ im Sinne einer Bitte um Gnade –, könnte Allahs unmittelbare Antwort im Nominativ wie eine harte Zurückweisung klingen. Gott würde das Prinzip der reinen, makellosen Aufrichtigkeit (Ṣidq) als einzig gültiges Kriterium für diesen Tag deklarieren. Eine Fürbitte für Menschen, die eben nicht vollkommen wahrhaftig waren (sondern sündig oder im Glauben verwirrt), wäre damit augenblicklich hinfällig und abgelehnt.
Die Stärke der Akkusativ-Lesart
Die Akkusativ-Lesart
„Dies geschieht an dem Tag, an dem den Wahrhaftigen ihre Wahrhaftigkeit nützt.“führt den Dialog dagegen unmittelbar fort.
Das Demonstrativpronomen „dies“ kann nun als unmittelbare Antwort auf Jesu vorangegangene Rede verstanden werden. Allah bestätigt nicht nur eine allgemeine Wahrheit über den Jüngsten Tag, sondern knüpft direkt an die Worte Jesu an und fällt nun sein eigenes endgültiges Urteil.
Durch den Akkusativ kann der Satz so interpretiert werden, dass der Jüngste Tag den Rahmen bildet, in dem sich sowohl der Nutzen der Aufrichtigkeit der Gerechten als auch die Früchte von Jesu Fürbitte für seine Gemeinschaft entfalten. Dadurch wird verhindert, dass Vers 119 als exklusives Urteil verstanden wird, welches jegliche Gnade für die Unvollkommenen ausschließt. Stattdessen wird Jesu Fürbitte als fester Bestandteil in das kosmische Geschehen des Jüngsten Gerichts eingebettet.
Gerade wenn man 5,118 als Fürsprache Jesu versteht, gewinnt diese Lesart zusätzliche Plausibilität. Jesu Stellungnahme bleibt nicht ohne Reaktion, sondern findet ihre unmittelbare Entsprechung in Allahs Schlussurteil. Dadurch entwickelt sich die Gerichtsverhandlung ohne Unterbrechung ihrem Höhepunkt entgegen. Es macht den Tag zu einem dynamischen Szenario der Justiz und der Gnade, statt ihn im Nominativ starr und exklusiv auf die eigene Leistung (die Aufrichtigkeit) der Menschen zu reduzieren.

Rhetorische Effekte
Wenn man „yawma“ im Akkusativ (Nasb) liest und Vers 118 als leidenschaftliche Fürsprache Jesu für seine Anhänger interpretiert, wird aus dem formellen Bericht ein äußerst dynamischer, theatralischer Dialog. In der klassischen arabischen Rhetorik (Balagha) erzeugt dies mehrere wirkungsvolle Effekte 7:
1. Unmittelbare göttliche Bestätigung (Al-Ijabah al-Fawriyyah (‹sofortige Antwort auf Gebet›)): In Vers 118 überlässt Jesus das Schicksal seiner Anhaenger nach Bezug auf den göttlichen Heilsplan schlussendlich der Weisheit Allahs („Wenn Du ihnen vergibst – wahrlich, Du bist der Allmächtige, der Weise“). Indem Vers 119 mit dem Akkusativ „yawma“ beginnt (der direkt an „Allah sprach“ anknüpft), liefert der Text ein sofortiges, in Echtzeit ergangenes göttliches Urteil. Der Nasb fungiert als sprachlicher Dreh- und Angelpunkt, der die historische Gerichtsszene augenblicklich besiegelt.
2. Auflösung dramatischer Spannung (Infitaḥ al-Karb (‹Lösung oder Nachlassen von Kummer, Sorgen und schwerer Not’)): Vers 118 stellt einen Moment höchster Spannung dar – die kosmische Verletzlichkeit der Schöpfung vor dem Schöpfer. Die Akkusativlesart löst diese Spannung im nächsten Atemzug auf. Allah spricht genau an diesem Tag, um die Wahrheit zu bestätigen, und signalisiert den Zuhörern damit, dass die Bitte Jesu soeben angenommen wurde.
3. Die Kraft des Lobes durch Anspielung (Al-Kinayah): So wie Jesus in Maide 5:118 mit Anspielung Fürsprache tut, so nimmt Allah die Fürsprache entgegen. Anstatt ausdrücklich zu sagen: „Ich habe deinen Anhängern vergeben, o Jesus“, sagt Er: „Dies ist der Tag, an dem die Wahrhaftigen von ihrer Wahrhaftigkeit profitieren werden.“ Rhetoriker weisen darauf hin, dass dies weitaus eloquenter ist.
Schlussfolgerung:
Zwar wurde die Akkusativ-Lesart anfänglich von Exegeten abwertig beurteilt und sozusagen als grammatikalischer Fehler dargestellt, doch seit den Begründungen von Zamakhschari, Abu Hayyan und Ibn Qayyim al-Jawziyyas ist sie als völlig legitim rehabilitiert. Es ist also völlig legitim die Akkusativ-Lesart vorzuziehen.
Sie bewahrt die Dynamik des Dialogs. Allahs Urteil wird zur unmittelbaren Antwort auf Jesu Rede. Dadurch entsteht ein kontinuierlicher Spannungsbogen von der Eröffnung der Gerichtsverhandlung bis zum abschließenden Freispruch der Wahrhaftigen. Aus diesem Grund erscheint die Akkusativ-Lesart innerhalb der hier entwickelten Interpretation sowohl literarisch als auch theologisch vorzugswürdig. Das Hauptresultat dieser Wahl ist: Allah eröffnet das endgültige Gerichtsurteil als Antwortet auf Jesu Fürsprache in Maide 5:119.
1 Ömer Çelik Tefsiri, Abgedruckt in Kur’an & Meali Eintrag Mâide Sûresi 119-120. Ayet Tefsiri in https://www.kuranvemeali.com/maide-suresi/119-ayeti-tefsiri (besucht: 30/07/2026).
2 Sorularla İslamiyet, Artikel: ‹Maide suresi 119. ayeti, önceki ve sonraki ayetlerle değerlendirdiğimizde, Hristiyanların da cennete gireceği sonucu çıkmakta mıdır?› in https://sorularlaislamiyet.com/maide-suresi-119-ayeti-onceki-ve-sonraki-ayetlerle-degerlendirdigimizde-hristiyanlarin-da-cennete (besucht: 31/07/2026).
3 Die folgenden Erklaerungen basieren auf - Taberi, Taberi Tefsiri, Vol. 3, ss. 459f..Zamakhshari, Keşşaf, s. 592; https://dn721805.ca.archive.org/0/items/el-kessaf-kessaf-tefsiri-1-6-zemahseri/el-Ke%C5%9F%C5%9Faf%20-%20Ke%C5%9F%C5%9Faf%20Tefsiri%201-6%20Zemah%C5%9Feri.pdf (besucht 31/07/2026). - Imam Kurtubi, El Camlu li Ahkamil Kuran, ss. 520-522.und - Google KI Modus: Chatverlauf unter: https://www.google.com/search?q=which+muslim+scholars+supported+the+view+that+in+Maide+5%3A119+the+nominativ+use+of+%27this%27+and+%27day%27+is+to+be+preferred%3F&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOdIBCTUxODU0ajBqNKgCAbACAfEFlY4li3vmQIbxBZWOJYt75kCG&sourceid=chrome&ie=UTF-8&udm=50&fbs=ABfTbFUyxjQn9bne4DuflY2dNqqK8CwUNgMMA9vse1BtcfAbRSCX8b_CoCbHtx8LX8kU6Kfml_BIqROUQ7oEFpdXuPAWbM69iol19r1ANGZyc_WAiywXIGhYmtOTWrYluOw8g2Ox2e-qcQW8tnMwx0pPHKfA1Eh8PKX0BUSL1EdupRMhfUXm81BXI_VER0v4Myzq_2eSc0Wmsws733YAHpa15AhATBgUxA&aep=10&ntc=1&mstk=AUtExfBDbtz-1w8iyRKDVYIrtC6Oxyytk3WhfcR77SXit8GiiAkLto2gM6hU_Y2_owRMZbWsKBFbeViMkkux3nruACAL-nhJnTkWkWRsMYqNMmt9DL0BcjziXjBY__sm74yUK6IUKqSRQPzwSae5SL3E5XaxSiBUlhYGQXUICPs2Or5sbPMpkukk18JIs-uR8CHk4c4mtlX1xtUVNdc9JBBoRmk6MP-aa6NVFh129tnvkbRDZqYMn35HBRyeKLtD0E5fBjlVDFpQD4dg-G8PsF3cZgL5VSLgo-23XPagEjZQjnL08L_qB-I3Rfi5bV0yHO9699BtPzYKG07lvg&aioh=3&csuir=1&cs=1&atvm=2&mtid=Grtsav2FJtS-i-gP7a--2AQ
4 So vertreten von den meisten bekannten Auslegern: z.B. Tabari, Zamakhshari, Baydawi, Razi, Ibn Kathir, usw..
5 Berühmt vorgetragen vom frühen Rezitator Nafi‘ al-Madani. Am besten wurde dies von den Meistern der Sprachwissenschaft und Exegese Al-Zamakhshari, Al-Farra' und Al-Zajjad verteidigt und analysiert. Spaetestens mit Abu Hayyan al-Gharnati (gest. 1344 n. Chr. / 745 n. H.) in seinem bahnbrechenden Kommentar „Al-Bahr al-Muhit“ (Der unendliche Ozean) dem berühmten hanbalitischen Theologen Ibn Qayyim al-Jawziyya (gest. 1350 n. Chr. / 751 n. H.) in seinem sprachwissenschaftlichen Werk „Badā’i‘ al-Fawā’id“ wurden die strukturellen Mechanismen dieser Lesart gründlich untersucht, bestätigt und salonfaehig gemacht.
6 Taberi, Taberi Tefsiri, Vol. 3, s. 459.
7 Vorschlag von Google KI Mode, https://www.google.com/search?q=Which+scholars+defended+the+akkusativ+reading+in+Maide+5%3A119+the+best%3F&sca_esv=1db2d76e98f53f8a&sxsrf=APpeQntpdfmEPksxdVmNCdx6CjlvBoEKUg%3A1785510789289&ei=hbtsaoSaEcqS9u8P3fufmQY&biw=1647&bih=886&uact=5&sclient=gws-wiz-serp&udm=50&fbs=ABfTbFUyxjQn9bne4DuflY2dNqqKqW2Sn7tBo8e8lRTsdu2-LCKlTK0kW7ew4kgAmirOUpTXPlVtYMnGmUCGMkOBiIQR8w5Q9Y-QkEM3o74CO0oGoLqDoG1tVdwlcRN87lyQdLPiClxeib2qnL5Jpbx7egcDwUqjtgBao2Xh9aSzfW8VpMPVI9um0_v7YjeHOAefK_zzbGECdf3AqdRm63vCnBBneiIK1A&aep=10&ntc=1&mstk=AUtExfDYgK1WeQHy_dvcBQ0DK3tFfpwQKvyJcKiqirYnprINPeoDWhPOoB3iO1BbTGSTQo99NIVwxve9X3jzjufXvfk9of3cO9_aNHyl08CJTbMEUvZLJQmrwCVcsgBLm8Enj2rG-YWXVpgVtmGYAYVu7D2rNThZFvESQdUmkCfVnI-em8oyGOf6t6J5qFiRk4NRD1-DU60x5IBJOuGU1URFG0YbUxZxawyUqRVfDzlj7dvU-FnrKWLl46UK4vMg6QqbGYC-lxY_gvNU1VmV3_eGS95aPXwmjZYyjc6sehw806GwyUdjq5SMaOQdCV13Y106FNjo5B0bGt0sTA&aioh=3&csuir=1&cs=1&atvm=2&mtid=D7xsapX3I6Xr7_UPu-Kj8QQ (besucht, 31/07/2026).

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