Wie reagiert man richtig auf den Kalifen Jesus? - Hingabe an Allah durch Taufe
- kesfetmekursu
- 7. Nov. 2025
- 12 Min. Lesezeit

Gemäß dem Koran werden Propheten zu bestimmten Menschengruppen gesandt, um ihnen die Botschaft Gottes zu übermitteln und Gehorsam gegenüber Allah zu wecken. Jeder Prophet trifft dabei auf Akzeptanz und Ablehnung. Für die Nachfolger von Propheten wird im Koran für gewöhnlich der Begriff sahâbe verwendet, der „Freund” bedeutet.1 Nur für die Nachfolger von Jesus benutzt der Koran den Spezialbegriff, ‘havâri’.2
Eigenheiten der Nachfolger Jesu
Im Zusammenhang mit Menschen, die positiv auf Jesus reagieren, lassen sich im koranischen Bericht einige Auffälligkeiten beobachten, die ausschließlich für die Nachfolger Jesu gelten und bei keinem anderen Propheten erwähnt werden:
i) Zunächst sind da die bereits erwähnten Bezeichnungen der Nachfolger Jesu: Sie sind ‘Helfer (auf dem Weg) zu Allah (man ansaarie ilaa llaahi)’ und sie werden Jünger (l-havâriyyîne) genannt.
ii) Jesus provoziert die Jünger mit der Frage „Wer sind meine Helfer?” und fordert sie so auf, sich klar zu ihrer Entscheidung zu bekennen, Helfer („... auf dem Weg zu ...”) Allahs zu werden (vgl. Al-i Imran 3:52; Saff 61:14).
iii) Die Jünger erwähnen ihre Ergebenheit (muslimûn(e)) als Grundlage ihrer Eignung, Jesu Helfer zu werden (vgl. Al-i Imran 3:52; 3:64; Maide 5:111). Jesus fragte: ‘Wer sind meine Helfer (auf dem Weg) zu Allah (man ansaarie ilaa llaahi)?’ und die Jünger antworteten, ‘Wir sind Allahs Helfer. Wir glauben an Allah. Und bezeuge du, daß wir gehorsam (muslim) sind"’ (Al-i Imran 3:52).
iv) Die Jünger wollen explizit in die Gruppe der Bezeugenden eingeschrieben (fektubnâ) werden (Al-i Imran 3:53): ‘So schreibe uns ein unter die Bezeugenden’ (Ahmadeyya).
v) Die Jünger äußern den ausdrücklich Wunsch, dass andere ihre Ergebenheit bezeugen sollen (Jesus in Al-i Imran 3:52-53; Maide 5:111; Christliche Abordnung von Nadschra in Al-i Imran 3:64): ‘Wir glauben, und sei Zeuge, daß wir gottergeben sind’ (Maide 5:111; Ahmadeyya).
vi) Die Jünger wollen sich fortan aktiv daran beteiligen, die Wahrheit, die sie in Jesus erkannt haben, zu bezeugen: ‘... wir wollen wissen, daß du Wahrheit zu uns gesprochen hast, und wollen selbst davon Zeugen sein’ (Maide 5:113; Ahmaddeya).
vii) Alle Jünger, von den jüngsten bis zu den ältesten, sollen sich am sich ständig wiederholenden Fest des Tisches vom Himmel beteiligen (Maide 5:112-115). Bei nachträglichem Unglauben stehen sie aber auch in der Gefahr, die schlimmstmögliche Strafe von Gott zu erleiden. "Jesus, der Sohn der Maria, sagte: ""Du Allah, unser Herr (allaahumma rabbanaa)! Sende uns vom Himmel einen Tisch herab, der (mit seinem Mahl) für uns [dem ersten von uns und dem letzten von uns] von jetzt an bis in alle Zukunft eine Feier (`ied) und ein Zeichen von dir sein wird! Und beschere uns (Gutes)! Du kannst am besten bescheren." Allah sagte: ""Ich will ihn euch (nunmehr) hinabsenden. Und wenn einer von euch nachträglich nicht glaubt, werde ich ihn (dereinst) auf eine Weise bestrafen, wie (sonst) niemand in der Welt (al-`aalamuun)."" (Maide 5:114 - 115).
viii) Die Ergebenheit der Jünger im Dienst für Gott wird sogar den Nachfolgern Mohammeds zum Vorbild: ‘O die ihr glaubt, seid Allahs Helfer, wie Jesus, Sohn der Maria, zu den Jüngern sprach: "Wer sind meine Helfer für Allah?" Die Jünger sprachen: "Wir sind Allahs Helfer."’ (Saff 61:14; Ahmadeyya).

Es stellt sich also die Frage, weshalb sich die Nachfolger Jesu in diesen acht aufgelisteten Punkten von den Nachfolgern anderer Propheten unterscheiden. Weshalb resultiert die positive Reaktion auf den Messias Jesus in einem so außergewöhnlichen Verhalten, das bei anderen Propheten nicht so erwähnt wird?
Beim genaueren Hinsehen weisen einige dieser Auffälligkeiten Parallelen zu gewissen Elementen der Taufpraxis in der frühen Kirche auf, während sich andere auf das kirchliche Abendmahl beziehen. Diesen Parallelen wollen wir etwas näher nachgehen.
Taufpraxis
Wenden wir uns zunächst der Taufpraxis zu. Auch wenn die Praktiken je nach Zeit und geografischer Lage leicht variieren, lassen sich einige über die Jahrhunderte hinweg gleichbleibende Elemente aufzählen: Die Taufe wurde als Übertritt aus dem Reich Satans ins Reich Gottes verstanden. Zunächst musste daher der Wunsch nach Übertritt geäußert und die Tauglichkeit für die Aufnahme in das neue Reich geprüft werden. ‘Die Zeit der Vorbereitung auf die Taufe begann damit, dass der Kandidat in die Kirche kam …, wo eine „ordnungsgemäß ernannte Person“ den Namen in ein Buch eintrug … . Eine andere Person, die als „Pate“ oder „Sponsor“ bezeichnet wurde, … bezeugte die Lebensweise des Kandidaten. Die sorgfältige Untersuchung, ob die Person bereit war, den Dienst des Teufels zu verlassen, war notwendig, weil sie als Bürger eines anderen Königreichs eingetragen werden sollte – „durch die Gabe der heiligen Taufe erwarten wir in den Himmel aufgenommen zu werden.’3 Diese Praxis könnte Formulierungen wie ‘Wir sind die Helfer Allahs’, ‘... bezeuge, dass wir ergeben sind’ und ‘So schreibe uns ein unter die Bezeugenden’ (Ahmadeyya) zugrunde liegen.
Der bewusste Gang zur Kirche und der explizite Wunsch, aus dem Dienst Satans auszutreten und ganz in den Dienst Gottes einzutreten, finden ihre Entsprechung in der koranischen Formulierung ‘wir sind die Helfer Allahs’.
Die Funktion des ‘Paten’ oder ‘Sponsors’ durch sorgfältige Untersuchung der Lebensweise des Kandidaten die Tauglichkeit für die Taufe zu bezeugen findet im koranischen Ausdruck ‘bezeuge, dass wir ergeben sind’ Niederschlag. Jesus übernimmt dann für die Jünger, und die Christen von Nadschra für Mohammed und seine Nachfolger, die Funktion des ‘Paten’ oder ‘Sponsors’.
‘Schreibe uns ein unter die Bezeugenden’ könnte sich auf die Tradition beziehen, die Namen der Kandidaten in einem Buch einzutragen. Die im Buch verzeichneten Personen hatten die Absicht, sich durch die Taufe für den Zeugendienst, also als Helfer Allahs, ausrüsten zu lassen.
Im Verlauf der Taufvorbereitungen und der Taufe selbst gibt es weitere Elemente, die als Hintergrund für die gewählten Formulierungen im Koran gedient haben könnten. Die wie oben beschrieben für die Vorbereitung auf die Taufe akzeptierten Anwärter wurden Chatekumen genannt. Nach einer bis zu drei Jahren währenden Einführung in den christlichen Glauben, in der sowohl Doktrin als auch Ethik gelehrt wurden, wurden diejenigen, die dazu bereit waren, getauft.4 Die Taufe begann mit einer Zeremonie, in der symbolisch die Loslösung von der Herrschaft Satans und der Übertritt unter die Herrschaft Christi, also der Wechsel vom Reich Satans in das Reich Gottes, erlebt wurde. Die Katechumenen versammelten sich, beteten kniend mit zum Himmel ausgestreckten Händen und blickten dabei oft nach Westen. ‘Die Haltung des Kniens drückte den früheren Zustand der Sklaverei gegenüber Satan und der gegenwärtigen Unterwerfung unter Christus aus ... und das Bekenntnis Christi als Herrn zu akzeptieren (basierend auf Phil. 2:10 ...). … Der Priester lässt die Personen sagen: „Ich verzichte auf dich, Satan, auf deinen Pomp, deinen Dienst und deine Werke.“’5
Nach der Absage an das Reich Satans werden die Täuflinge in das Reich Gottes aufgenommen. Der Priester ließ die Täuflinge sagen: ‘„Und ich trete in deinen Dienst, o Christus“ ... Mit diesen Worten bekannte man die Souveränität Christi und schloss sich ihm an ....’6 Dieses Glaubensbekenntnis wurde vor dem Priester abgelegt, der als Vorsteher im Reich Gottes, der Kirche, angesehen wurde. Es wird jedoch verstanden, dass der dadurch geschlossene Vertrag tatsächlich mit Gott selbst geschlossen wurde. In diesem Vertrag erklärt der Täufling feierlich, dass er Gottes Diener sein wird, für ihn arbeiten und bei ihm bleiben wird bis zum Ende und seine Liebe immer und unverändert bewahren wird.7 Mit dieser gläubigen Hingabe an Gott ist der Täufling würdig, in die Gemeinschaft der Gläubigen einzutreten. Bildlich gesprochen wird er so Bürger in Gottes Reich und erhält dessen Bürgerrecht. Dadurch erlangt der Täufling große Zuversicht in Bezug auf die ewige Errettung.
In diesem Teil der Taufzeremonie finden sich wieder viele Anspielungen auf Formulierungen im Koran:
‘Wir sind die Helfer Allahs’ findet sein Pendant in der Erklärung, dass sie in Christi Dienst eintreten und Gottes „Deiner sein werden“ und „für ihn arbeiten werden“.
‘Wir glauben an ihn’ mag sich auf die Rezitation des Nizäischen Glaubensbekenntnisses bei der Taufe beziehen.
‘Bezeuge, daß wir (ihm) ergeben (muslim) sind!’ könnte durch die Rolle des Priesters, der stellvertretend für Gott den Taufvertrag zelebriert, Erklärung finden. Die Bezeugungen werden vor dem Taufenden (Priester oder im Falle der Jünger Jesus) abgelegt, der wiederum als Zeuge für den Täufling vor Gott eintritt. Mit dem Glaubensbekenntnis und der Bezeugung der lebenslangen, totalen Hingabe an Gott und Christus wurden die Täuflinge zu Ergebenen, eben Muslimen.
‘Herr! Wir glauben an das, was du (als Offenbarung) herabgesandt hast und folgen dem Gesandten. Verzeichne uns unter der Gruppe derer, die (die Wahrheit) bezeugen!’ (Al-i İmran 3:53 siehe auch leicht abgeändert Maide 5:113) fasst den mit Gott geschlossenen Vertrag zusammen und gibt das Gelübde ‘und ich trete in deinen Dienst Christus’ (siehe ‘und folgen dem Gesandten’) wieder und beschreibt die Erhaltung des Bürgerrechts im Reich Gottes (‘Verzeichne uns unter der Gruppe derer, die (die Wahrheit) bezeugen!’).
Nach dem Verzicht auf das Bürgerrecht im Reich Satans und dem Beitritt zum Reich Gottes erfolgte in einigen Kirchen eine Salbung auf der Stirn. Mit dieser symbolischen Handlung wird ausgedrückt, dass der Täufling nun zu Christus gehört und unter seinem Schutz steht. Der amtierende Geistliche ‘goss Öl aus, legte eine Hand auf den Kopf des Täuflings und sagte: „Salbung, ich salbe dich in dem allmächtigen Gott und in Christus Jesus und im Heiligen Geist, damit du für ihn ein Arbeiter sein kannst, der vollkommenen Glauben hat.“ ... ein Gefäß, das ihm gefällt“ ....’8 Diese Salbung galt als Siegel, das die abgelegten Bündnisse mit Gott bestätigen und bewahren sollte.9
Diese Handlung könnte vielleicht als Bestätigung des richtigen Glaubens durch den Taufenden verstanden werden, und in der Formulierung ‘Bezeuge, daß wir (ihm) ergeben (muslim) sind!’ (Al-i İmran 3:52; siehe auch Maide 5:111) ihren Niederschlag gefunden haben. Der Taufende bezeugt mit dieser Handlung den richtigen Glauben des Täuflings.
Zum Abschluss der Taufzeremonie wurde dem Täufling in manchen Kirchen ein leuchtend weißes Gewand angezogen, das er sieben Tage lang tragen sollte. ‘Eine Bedeutung des strahlenden Gewandes war die Symbolik der Sündenvergebung: Der Getaufte „hat das alte Gewand der Sünde abgelegt und das königliche Gewand angezogen“ .... Mit dieser Idee verbunden war das Gewand als Symbol der Reinheit des Lebens. „Bewahre das geistliche Gewand, das dir gegeben wurde, und halte es sauber und makellos“, um „eine weitreichende Veränderung in unserem Leben zu zeigen“.10
Interessanterweise wurde der Begriff ‘Jünger’ (l-havâriyyûne) von muslimischen Exegeten oft wie folgt gedeutet: ‘Abgeleitet von der arabischen Wurzel ḥawār, die "weiß sein; gründlich bleichen" bedeutet, bedeutet ḥawārī "auserwählt, vollkommen; Unterstützer, aufopfernder Freund, Verbündeter, jemand, der jemandem in hohem Maße hilft, jemand, der sich einer Sache widmet" (Lisān al-ʿArab, "ḥvr" md.).’11
Im Namen „Havari” könnte sich also die altkirchliche Tradition des Anziehens eines weißen Gewandes – ‘weiß sein; gründlich bleichen’ – nach der Taufe widerspiegeln.12

Ein weiterer Hinweis darauf, dass in Maide 5:111 auf die durch die christliche Taufe symbolisch dargestellte Veränderung im Leben der Jünger Bezug genommen wird, kann dem Kontext entnommen werden. Beim christlichen Taufbrauch folgte auf die Siegelung auf die Stirn der Friedenskuss durch den Taufenden. ‘Von da an konnten die Getauften mit dem Volk beten und an der Eucharistie [Abendmahl] teilnehmen.’13 Meist nahm der Täufling gleich im Anschluss an die Taufe zum ersten Mal an der Eucharistiefeier teil. Wie wir gleich sehen werden, geht es in den auf Maide 5:111 folgenden Versen (Maide 5:112–115) um dieses Mahl vom Himmel, eben die Eucharistiefeier.
Zusammenfassung
In Maide 5:109–120, entscheidet Gott zwischen den sich bezüglich Jesus uneins gewordenen Nachfolgern der verschiedenen Gesandten (Al-i Imran 3:55). Wie eben dargestellt, deutet vieles darauf hin, dass Allah dabei auf die Zeremonie der christlichen Taufe Bezug nimmt. Gott hat seinem Kalifen in der zweiten Schöpfung, Jesus, die Gnade gezeigt, Jünger zur Seite zu stellen, die durch die endgültige Absage an Satan und die totale Hingabe an Gott und seinen Christus – wie in der Taufe symbolisch veranschaulicht – wahre Ergebene (Muslime) wurden. Sie wollen sich fortan als Zeugen der durch Jesus offenbarten Wahrheit in dieser Welt einbringen: ‘Und (damals) als ich den Jüngern eingab: "Glaubt an mich und an meinen Gesandten!" Sie sagten: "Wir glauben. Bezeuge, daß wir (dir) ergeben (muslimuun) sind!"’. Diese Bezüge zur Taufe werden durch Parallestellen wie Al-i Imran 3:52-53 noch deutlicher (‘Verzeichne uns unter der Gruppe derer, die (die Wahrheit) bezeugen’).
Einige Ausleger betonen, dass der Ausspruch der Jünger „Bezeuge, dass wir Muslime sind” zeige, dass der Islam, wie er heute praktiziert wird, die Religion von Jesus Christus und den vor ihm gesandten Propheten sei.14 Wir verstehen diese Aussage jedoch als noch viel tiefgreifender, denn wir beobachten, dass Gott beim Endgericht über das korrekte Verständnis von „Ergebenheit” entscheidet. Man ist Muslim (ergeben), wenn man durch Allah inspiriert in Jesus den von Gott für die zweite Schöpfung erwählten Stellvertreter Allahs erkennt und sich im Glauben an diese Wahl Gottes im Gehorsam ganz dem Zeugnis dieser Wahrheit vor allen Menschen, sowohl durch Handeln als auch durch Verkündigung, verschreibt. Diese Hingabe findet gemäß Allahs Aussagen beim Jüngsten Gericht symbolisch durch das irdische Erleben der christlichen Taufe statt.
Wie reagiert man richtig auf den Kalifen Jesus? Die Antwort Allahs lautet: durch Hingabe an Allah, wie sie in der christlichen Taufe symbolisiert wird. Wahre Muslime bezeugen ihre Absage an Satan und ihre Hingabe an Gott in Christus durch den symbolischen Akt der Taufe. Sie werden zu Jesu Helfern auf dem Weg zu Allah und bezeugen die durch göttliche Inspiration erfasste Wahrheit, dass Jesus Allahs Stellvertreter ist.
1 Siehe Tevbe 9:40 für Mohammed; Schuara 26:61 für Mose. Der Begriff bezeichnet eine ‘enge Gemeinschaft’ oder ‘Besitzanspruch’. So wird Jona in Kalem 68:48 ‘Genosse des Fisches’ bezeichnet.
2 Der Begriff ‘Havari’ kommt im Koran an drei Stellen vor: Al-i Imran 3:52; Maide 5:111 und Saf 63:14. Auch in anderen islamischen Quellen wird der Begriff ‘Havari’ ‘in erster Linie für die zwölf auserwählten Gefährten Jesu verwendet’. In gewissen Quellen werden allerdings auch die nach dem zweiten Akaba-Eid von Mohammed nach Medina berufenen 12 Personen als ‘Havari’ bezeichnet (drei aus dem Stamm der Evs und neun aus dem Stamm der Hazrec). ‘In einigen islamischen Geschichtsquellen werden jedoch Abu Bakr, Umar, Osman, Ali, Hamza, Ja'far, Abu Ubaida ibn Jarrah, Osman ibn Maz'un, Abdurrahman b. Awf, Sa‘d b. Abu Waqqas, Talha b. Ubeydullah und Zubayr b. Awam als zwölf Sahaba-Hawari bezeichnet ...’ (OSMAN CİLACI, "HAVÂRİ", TDV İslâm Ansiklopedisi, https://islamansiklopedisi.org.tr/havari (15.10.2025)).
3 Gemäss Theodore of Mopsuestia, in Everett Ferguson, Baptism in the Early Church – History, Theology, and Liturgy in the First Five Centuries, s. 728. 'The period of preparation for baptism began with the candidate coming to the church ..., where a “duly appointed person” inscribed the name in a book … . Another person, designated a “godfather” or “sponsor” … testified to the candidate’s manner of life. The diligent inquiry of whether the person was ready to leave the service of the devil was necessary because of being enrolled as the citizen of another kingdom — “we expect to be enrolled in heaven through the gift of the holy baptism”'
4 Am Ende des 4. Jahrhunderts ist bekannt, dass 'One remained in the status of a catechumen for three years but might be admitted to baptism sooner if the manner of life justified it' (Everett Ferguson, Baptism in the Early Church – History, Theology, and Liturgy in the First Five Centuries, s. 792).
5 Everett Ferguson, Baptism in the Early Church – History, Theology, and Liturgy in the First Five Centuries, s. 749. Später wurden ähnliche aber etwas ausführlichere Formulierungen gebraucht.
6 Everett Ferguson, Baptism in the Early Church – History, Theology, and Liturgy in the First Five Centuries, s. 749.
7 'We approach, therefore, the majordomo of this house, that is to say, of the Church, and this majordomo is the priest, who has been found worthy to preside over the Church; and after we have recited our profession of faith before him, we make with God, through him, our contract and our engagements concerning the faith, and we solemnly declare that we will be His servants, that we will work for Him and remain with Him till the end, and that we will keep His love always and without a change. After we have, by our profession of faith, made our contracts and engagements with God our Lord, through the intermediary of the priest, we become worthy to enter His house and enjoy its sight, its knowledge and its habitation, and to be also enrolled in the city and its citizenship. We then become the owners of a great confidence.' (Theodore of Mopsuestia, The Lord’s Prayer 2. Chapter, https://www.tertullian.org/fathers/theodore_of_mopsuestia_lordsprayer_02_text.htm#C4 (besucht: 31/05/2023)).
8 Everett Ferguson, Baptism in the Early Church – History, Theology, and Liturgy in the First Five Centuries, s. 816.
9 Nicht in allen Kirchen wurde diese Salbung nach der Taufe durchgeführt, weil die Taufe selbst schon als Siegel verstanden wurde. In denjenigen bei der sie angewendet wurde gilt, dass 'The seal here is not the baptism itself (as it was in the Didascalia) but the post baptismal anointing, a seal of the contract with Christ (a function given by Theodore to the prebaptismal anointing) (Everett Ferguson, Baptism in the Early Church – History, Theology, and Liturgy in the First Five Centuries, s. 798).
10 Everett Ferguson, Baptism in the Early Church – History, Theology, and Liturgy in the First Five Centuries, ss. 754f..
11 OSMAN CİLACI, "HAVÂRİ", TDV İslâm Ansiklopedisi, https://islamansiklopedisi.org.tr/havari (01.06.2023).
12 In neuerer Zeit wurde allerdings auch die Ansicht vertreten, dass der Begriff ‘ḥawārī’ aus dem kirchlichen Äthiopischen und Nabatäischen ins Arabische entlehnt wurde und ursprünglich "Reisender, Bote, Überbringer" bedeutete, wie auch das im Evangelium verwendete griechische Wort ‘apostolos’ (Bote).Der Bezug zur Taufe waere in diesem Fall weniger klar.' Arapca ḥawārī حَوَارِى [#ḥwr] İsa'nın 12 müridinden her biriHabeşçe ḥawārī 'yolcu, elçi, haberci' demek ve Habeşçe ḥäwar 'gitmek' demek.
Not: Karşılaştırın: Yunanca apóstolos "elçi, haberci" > "havari" > Ermençe arakeal
Nöldeke s. 48, ve Jeffery ss. 115-116 Kurani terimin Habeşçeden alıntı olduğunu savunurlar. Erken Güney Arapça (Yemeni) bir paralel düşünülebilir. Her halükârda Arapça ḥawr "geri dönme, dönüşme, bozulma" veya Aramaiçe ḥawar "beyaz olma, parlama" fiilleriyle alakalı görünmüyor.' (siehe Wayback Machine, Online Etymology Dictionary. in https://www.nisanyansozluk.com/?k=HAVAR%C4%B0&x=0&y=0 (besucht: 26/05/2023)).
Es gibt daher auch Interpreten, die behaupten, dass das Arabische Wort 'Jünger' nichts mit dem arabischen "hwr" und dem vorangehenden hebräischen und aramäischen Begriff "xwr" (weiß sein) zu tun hat.
13 Everett Ferguson, Baptism in the Early Church – History, Theology, and Liturgy in the First Five Centuries, s. 816.
14 So zum Beispiel Taberi, Taberi Tefsiri Vol. 2 zu Al-i İmran 3:52, s. 269 in https://archive.org/details/taberitefsiri3_201912/Taberi%20Tefsiri-2/page/n270/mode/1up?view=theater (besucht: 01/06/2023).

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